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Familienglück ist der Raum zwischen den Dingen!

Das Leben als Familie mit Kindern ist abwechslungsreich, bunt und turbulent, und im oft stressigen Familienalltag ist es nicht immer leicht alles irgendwie im Blick zu behalten. Das gilt selbstverständlich auch für das Thema Nachhaltigkeit: Von A wie Achtsamkeit bis Z wie Zero Waste.

Grüner Lebensstil als Familie braucht Unterstützung.

Aus diesem Grund findet ihr auf dieser Seite kleine Tipps und Tricks, Motivation und grüne Inspiration. Sucht euch besonders zu Beginn jene Dinge raus, welche für euch schnell und einfach umzusetzen sind. Mit der Zeit werden euch dann schwierig umzusetzende Nachhaltigkeitstipps auch gelingen. Den nur durch Erfolg wird die Motivation zum Weitermachen bestehen bleiben.

Weniger ist mehr

Bereits kleine Veränderungen können etwas bewirken. Natürlich wissen wir, dass damit nicht der ganze Klimawandel oder der Verbrauch der Erde gestoppt werden können, aber dennoch sind wir überzeugt, wenn sich viele an diese kleinen Dingen bemühen hat es positive Einflüsse auf unsere Welt. Daher kommt hier eine kleine Liste an schnell umsetzbaren Ideen für mehr Nachhaltigkeit:

  • Lebensmittel nach Bedarf einkaufen

  • Essensreste verwerten

  • Plastik möglichst vermeiden

  • Spielzeug taschen statt kaufen

  • auf Feuchttücher verzichten

  • Kinderkleidung second hand shoppen

  • Obst & Gemüse regional und saisonal einkaufen

  • Geräte reparieren statt wegwerfen

Baby-Erstausstattung: Am Anfang braucht es gar nicht viel...

Besonders beim ersten Kind ist man eventuell verunsichert, was es denn alles benötigt, wenn der Nachwuchs da ist. Zudem kommt die Überschüttung von Werbung und medialen Berichten was denn alles das wichtigste für das kleine Baby ist. Wir möchten euch sagen, das Wichtigste ist die körperliche Nähe!

Hier eine kurze Auflistung, was noch zur Grundausstattung gehört:

  • Nähe, Wärme und Körperkontakt braucht das Baby in den ersten Wochen am dringendsten

  • Lieber weniger, aber hochwertige Kleidung

  • 5 Wickelbodys aus gutem Material, 2-4 Hosen mit weichem Bund, 1-2 Schlüttli aus Wolle (Weste), 2 Strampler, 3 Paar Wollsocken, Babymütze

  • Besser natürliche Materialien wie Wolle, Wolle/Seide und aBaumwolle

  • Zum Warmhalten und beim Schlafen: Babydecke und eventuell ein Strampelsack

  • große Mullwindeln, die zum Pucken verwendet werden können

  • (Wollwalk)Anzug oder Jacke für die kühle Jahreszeit

Tolle Blogs für mehr Inspiration

Kennst du das? Sobald Obst auch nur eine winzige Delle hat, will's keiner mehr essen, und ich kann es wegschmeißen. Damit ist jetzt Schluss, denn Obst mit Matschendenzen wandert bei uns in den Standmixer und wird mit Wasser, Milch oder Joghurt zu leckeren Smoothies verarbeitet. Mein persönlicher Favorit ist aber Frozen Joghurt. Den kannst du kinderleicht herstellen - auch ohne Eismaschiene. Du brauchst nur 500 g Natur- oder Soja-/Kokos-/Mandelmilchjoghurt, 50-100 g Puderzucker und 1 Messerspitze Vanilleextrakt oder 1 Esslöffel Vanillezucker. Das schlägst du mit dem Mixer auf und hebst am Ende die pürierten Früchte unter. Die Mischung kommt für ein paar Stunden ins Gefrierfach. aber nicht vergessen, alle 20 Minuten umzurühren, dann wird das Eis schön cremig. Total lecker

Obst retten

SUPERFOOD - lieber lokal als exotisch

Ich finde diesen ganzen Superfood-Trend ja schon spannend. Aber was für den Menschen toll ist, ist für die Umwelt nicht so klasse: viele Superfoods kommen aus fernen Weltregionen und deshalb häufig als Flugware ins unsere Bio- und Supermärkte. Und die hohe Nachfrage bei uns führt auch noch häufig zu steigenden Preisen am Weltmarkt, sodass die Menschen im Produktionsland sich das Lebensmittel gar nicht mehr leisten können. Außerdem wachsen die ganzen Superfrüchte oft in riesigen Monokulturen, für die Wälder gerodet werden und die Existenz der lokalen Kleinbauern bedrohen. Meine Lösung: Ich setze auf heimisches Superfood. Das ist mindestens genauso gesund und dabei viel Ökologischer!

Wasser sinnvoll nutzen

Egal, ob beim Spülen oder Putzen: Beginne beim Spülen am besten immer mit der am wenigsten verschmutzten Teile, also den Gläsern, beim Wischen und Putzen mit dem Schrankfronten. Zum säubern von stark verschmutzten Pfannen und Töpfen oder schmutzigen Fußboden kannst du das Wasser dann getrost noch einmal verwenden.

Obst und Gemüse kannst du wassersparend abwaschen, wenn du dazu eine Schüssel verwendest, statt sie unter den laufenden Wasserhahn zu halten. Und mit dem Waschwasser kannst du dann noch dien Geranien gießen.

Elterntaxis abschaffen

Ich fange morgens ziemlich früh an zu arbeiten, und ich kann dir sagen: Was sich da allmorgendlich vor der Schule bei uns in der Nachbarschaft abspielt, ist einfach unglaublich. Man könnte meinen, kein einziges Kind geht mehr zu Fuß und alleine zur Schule. Da fahren die Karossen vor wie bei einem Staatsempfang. Eigentlich gehört es ja zur Schulreife, dass Kinder den Weg in die Schule allein schaffen, entweder zu Fuß, mit dem Roller, oder mit dem Fahrrad. Und wenn sie außerhalb wohnen, mit Bus und Bahn. Noch dazu brauchen Kinder diesen Freiraum, um sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden und um selbstständiger zu werden. Wir sollten ihnen dabei nicht im Weg stehen.

Gut zu wissen

Immer wieder werden zum Thema Schulweg falsche Infos verbreitet, die Eltern verunsichern. Fakt ist: Die Kinder sind auf dem Schulweg versichert - ob sie nun allein zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Und Letzteres ist völlig unabhängig von der mobilen Fahrradprüfung, die in den Grundschulen in den 4. Klassen auf dem Lehrplan steht. Ob die Kinder allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren können, hängt einzig und allein von der Routine der Kinder und der Einschätzung der Eltern ab. Daher: Fahre mit deinem Kind den Schulweg erst einmal gemeinsam mit dem Rad. Nach einer gewissen Übungszeit wird es mit Stolz selbstständig zur Schule radeln oder sich mit Klassenkameraden zusammenschließen.

Mehrweg vor!

Der Mensch lebt ja nicht von hausgemachten Sprudelwasser allein. Ich trinke von Zeit zu Zeit gerne mal ein Bier, mein Mann sowieso, und die Kinder lieben - wen wundert´s - Limonade. All das, aber auch Joghurt, Sahne und Milch kaufe ich konsequent nur noch in Pfandflaschen und, sofern möglich, von regionalen Erzeugern, um Transportwege kurz zu halten. Und das Beste ist: Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch richtig praktisch. Ich weiß gar nicht, wie oft mir früher ein geöffneter Plastikbecher im Kühlschrank umgekippt ist und mir eine Riesensauerei beschert hat. Und Joghurt und im 500-g-Glas lässt sich passend portionieren und hält im geschlossenen Glas einfach viel länger als ein angebrochener Plastikbecher, den man nicht mehr richtig verschließen kann.